Einreisebestimmungen |
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Für jede Art von Ein-, Aus- und Durchreise ist ein entsprechendes mongolisches Visum
erforderlich.
Um einen Antragsformular für ein mongolisches Visum (gültig für jede Art von Reisen)
zu erhalten, wird empfohlen die mongolische Botschaft in Berlin mit einem vorfrankierten
Rückumschlag für Zurücksendung anzuschreiben.
Die Botschaft bittet ausdrücklich, dass das Formular vollständig ausgefüllt und persönlich unterschrieben
wird.
Wenn die Unterlagen per Post eingereicht werden, beträgt die Visabearbeitungsdauer
nach dem Eingang der kompletten Unterlagen ca. 7-10 Tage.
Bei Sofortbearbeitung (2-3 Tage nach Eingang der Post) eines Visumantrages wird ein
Zuschlag von 100% zu den normalen Gebühren erhoben.
Die Inhaber von Diplomaten- und Dienstpässen erhalten ein zum Zweck ihrer Reise
entsprechendes Diplomaten- bzw. Dienstvisum gebührenfrei. Das Visum wird zu den
konsularischen Sprechstunden diplomatischen Vertretungen der Mongolei sofort
erteilt, falls alle notwendigen Bestimmungen entsprechend erledigt sind.
| Einreise
Eine private Einreise ist ganzjährig zur Zeit nur über den nördlichen Grenzübergang von Ulan-Ude kommend
möglich - gleiches gilt wohl auch für die Ausreise.
Das Visum bekamen wir ohne Probleme im mongolischen Konsulat in Ulan-Ude, die Ein- und Ausreise war ebenfalls
recht problemlos. Nähere Infos in unseren Reiseberichten.
Wir haben im Dezember 2004 bei der mongolischen Botschaft angefragt, wo man uns sehr freundlich mittteilte,
daß wir unsere Routenplanung etwas einschränken müßten...
Der Grenzübergang im Altai-Gebiet, Westmongolei ist wohl in den Sommermonaten nun auch für Touristen
geöffnet.
Es ist erforderlich einen ausgefüllten Antragsformular mit dem Reisepass, der
mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist 1 Lichtbild Visagebühren
in bar oder Verrechnungsscheck (siehe Gebühren) falls per Post einen vorfrankierten
Rückumschlag für Zurücksendung des visierten Passes.
Bei Dienst-, Geschäftsreisen
(bis 3 Monate möglich) und bei touristischen Reisen (bis 1 Monat möglich):
Für Reisen bis 30 Tage ist eine Einladung nicht notwendig. Bei Reisen länger als
einen Monat muss der hiesigen Botschaft zusätzlich von dem Konsularamt des Ministeriums
für Auswärtige Beziehungen der Mongolei eine Bestätigung unbedingt vorliegen.
Ein Einladungsschreiben der Firma/ des Reiseveranstalters ist nicht genügend.
Die einladende mongolische Firma/ Reiseveranstalter muss bei der genannten Stelle
schriftlich eine Einladung mit allen notwendigen Daten der/des Reisenden einreichen.
Die Bestätigung der Einladung durch das mongolische Konsularamt kommt der Botschaft
direkt zu.
Falls die einladende Stelle eine Staats-. Regierungsbehörde ist und die Reise
dienstlich (offiziell), so ist eine amtliche Einladung dieser Behörde ausreichend,
d.h. keine Bestätigung vom Konsularamt ist notwendig.
Bei privaten Besuchsreisen
(bis 1 Monat möglich):
Eine amtlich beglaubigte Einladung der mongolischen Behörden aus der Mongolei ist
erforderlich. Falls nicht, so sollte die vollständige Anschrift der/des Einladenden
vorliegen.
EINREISE (für einen Aufenthalt länger als 3 Monate):
Ein Einreisevisum wird grundsätzlich an jene Antragsteller ausgestellt, die länger
als 90 Tage in der Mongolei bleiben. In diesen Fällen wird ein einen Monat gültiges
Einreisevisum, welches vor Ort durch die mongolischen Behörden dann verlängert wird,
ausgestellt.
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Allgemeines |
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Fläche: 1,565 Mio. km2
Hauptstadt: Ulaanbaatar, ca. 1 000 000 stetig steigend.
Bevölkerung: ca. 2,5 Mio.
Bevölkerungsdichte: 1,5 Einwohner / km2
Währung: Mongolischer Tugruk (MNT),
(1125 MNT = 1 US$; 1000 MNT = ca. € 0,70)
Viele Reiseführer schreiben, der US-Dollar gälte als zweites legales Zahlungsmittel. Vollkommener
Quatsch! Man sollte sich zwar einen guten Dollarvorrat einstecken, jedoch nur, da der Euro auf dem Land u.U. in den
Banken nicht getauscht wird.
Zahlen sollte man mit der Landeswährung.
Staats- und Regierungsform: Republik, seit 1992 parlamentarische Demokratie mit rechtsstaatlicher Verfassung
Sprachen: (Chalcha-)Mongolisch (Amtssprache),
zahlreiche Minderheitensprachen und Dialekte (Kasachisch, Tuwa),
Russisch,
Deutsch, lange zweitwichtigste Fremdsprache, inzwischen durch Englisch abgelöst.
Religionen: Buddhismus (Lamaismus), Naturreligionen, Islam, wenige Christen.
Geographische Lage:
Zentralasiatisches, weitestgehend abflussloses Hochland zwischen Sibirien
und China mit einer mittleren Höhenlage von ca. 1500 m.
Staatsgrenze mit Rußland 3485 km, mit China 4677 km,
kein Zugang zum Meer
reicht von der Taiga im Norden über Waldsteppe und Steppe bis zu der Wüste Gobi im Süden
80% der Gesamtfläche sind Weide, weniger als 10% Wald und nur 1 % eignet sich zum Ackerbau
aufgrund der Abgeschiedenheit und Unzugänglichkeit weiter Gebiete hat sich eine selten reichhaltige Tier-und
Pflanzenwelt erhalten. Im nördlichen Teil des Landes liegt die am weitesten vom Meer entfernte Stadt der Erde.
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Sicherheit
Man sollte sich auch nicht anders als in anderen Ländern mit dem Herumprahlen mit teuren
Kameras und sonstigen High-Tech Geräten zurückhalten.
In der Großstädt ist man auch nicht unsicherer aufgehoben als in anderen Städten auf der Welt,
wenn man die üblichen Sicherheitsvorkehrungen beachtet und sich normal benimmt.
Wir wurden nie ausgeraubt noch wurde es versucht. Die Mongolen sind ungemein gastfreundlich und meistens
einfach nur ungemein neugierig.
Unterkunft
wer hier nicht wild zeltet ist selber schuld. Wenn es denn sein muß, gibt es zahlreiche
Touristencamps mit den typischen Gers (Jurten). Kosten um die 15,- USD oder mehr. (wir waren
nie in einem). Ulan-Baatar: zahlreiche Hotels aller Preisklassen, außerhalb auch Ger-Camps.
Geld
in Ulan-Baatar fanden wir nur Bankomaten für Kreditkarten (Visa, mastercard, American-Express).
Auch wenn hier oft der US-Dollar als Zweitwährung angegeben wird - man ist mit den mongolischen Tukruk besser dran.
Umtausch von Euro außerhalb der Hauptstadt manchmal schwierig, US-Dollar mitnehmen ist die beste Variante.
Kartenmaterial
Touristmap, bekommt man in Ulan-Baatar in der Touristinfo
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